· 

Betriebliche Integration von Flüchtlingen in deutschen Handwerksbetrieben - eine Zusammenfassung des aktuellen Forschungsstands

Die Integration in den deutschen Arbeitsmarkt ist ein wichtiger Faktor um an der Gesellschaft teilhaben zu können (vgl. Söhn/Marquardsen 2017, S. 32; vgl. Garloff 2016, S. 690). Leider ist ein großer Teil der Flüchtlinge nicht in den Arbeitsmarkt integriert. Die Zahl der arbeitssu-chenden Menschen im Kontext von Fluchtmigration beträgt 410.868, davon gelten 148.678 als Arbeitslose (vgl. Statistik der Bundesagentur für Arbeit 2017). Jeder neue Migrant der eine „Aufenthaltsgestattung“, eine „Aufenthaltserlaubnis“ oder eine „Duldung“ besitzt und sich beim Arbeitsamt als arbeitssuchend meldet gilt laut Statistik als arbeitssuchend. Nur diejenigen welche dem Arbeitsmarkt in ihrer aktuellen Situation zur Verfügung stehen, also z.B. keine Integrations- oder Sprachkurse absolvieren, gelten auch als arbeitslos. Neue Mig-ranten ohne „Aufenthaltsgestattung“, „Aufenthaltserlaubnis“ oder „Duldung“ werden nicht in der Statistik erfasst (vgl. Samarina 2017). Die Zahl der neuen Migranten ohne eine Integrati-on in den Arbeitsmarkt könnte also noch deutlich höher sein. Aber alleine mit 148.678 Ar-beitslosen oder 410.868 Arbeitssuchenden im Kontext von Fluchtmigration steht dem Arbeitsmarkt eine große Zahl an Arbeitskräften zur Verfügung, die noch auf ihre Arbeits-marktintegration, und somit auch auf einen wichtigen Faktor der gesellschaftlichen Teilhabe warten. Fähigkeiten die durch die Arbeitsintegration in Handwerksberufen erworben werden, können ebenfalls für den Wiederaufbau der Heimatländer der Schutzsuchenden genutzt werden, sobald die dortige Krisenlage beseitigt ist. Dies sah das Bundesministerium für wirt-schaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, sowie der Zentralverband des Deutschen Handwerks 2015 als das Übergeordnete Ziel einer Qualifizierungsinitiative für Flüchtlinge (vgl. Lahner 2017 , S.1).

 

Auf der anderen Seite herrscht gerade in deutschen Handwerksbetrieben ein Mangel an Fachkräften und Lehrlingen. Mohr et al (2015) zählen die meisten Handwerkskategorien zu den „Beständigen“ einer Gruppe von Betrieben, die weniger ausbilden, weil sie keine geeig-neten Auszubildenden finden. In einer Umfrage des Ifh Göttingen (2007) gaben 32 % der befragten Handwerksbetriebe an, „dass sie Schwierigkeiten hatten bzw. haben, geeignete Arbeitskräfte zu finden“ (Ifh Göttingen 2008). Etwa 18,6% der befragten Betriebe gaben an Schwierigkeiten beim Finden geeigneter Lehrlinge zu haben (vgl. Ifh Göttingen 2008).

 

Je nach Branche des Handwerksbetriebes unterscheidet sich diese Quote stark. Die Zahl derjenigen Betriebe die derzeit Schwierigkeiten haben geeignete Arbeitskräfte/ Lehrlinge zu finden beträgt im Bauhauptgewerbe 37,2 bzw. 11,6%, im Ausbauhandwerk 33,7 bzw. 21,3%, im Handwerk für den gewerblichen Bedarf 45,9 bzw. 17,3%, im Kfz-Handwerk 27,6 bzw. 23,6%, im Nahrungsmittelhandwerk 23,5 bzw. 26,5%, im Gesundheitsgewerbe 17,1 bzw. 3

 

22,9% und im Handwerk für persönliche Dienstleistungen 17,9 bzw. 9,7% (Ifh Göttingen 2008).

 

Abbildung 1: Fachkräfte- und Lehrlingsmangel in Handwerksbetrieben

(Haben Sie derzeit Schwierigkeiten, geeignete Arbeitskräfte / Lehrlinge zu finden?)

Quelle: Umfrage Handwerk Rheinland-Pfalz und Saarland 2007

(Ifh Göttingen 2008)

 

Der Mangel an Fachkräften ist im Handwerk also größer als der an Lehrlingen. Jedoch sind die meisten Flüchtlinge fachlich nur gering qualifiziert (vgl. Baurmann et al. 2016). Den meis-ten Flüchtlingen ist das duale Ausbildungssystem (aufgrund anderer Institutionen in ihren Heimatländern) zudem auch nicht bekannt (vgl. Lahner 2017, S. 10,), was ein weiterer Grund für das Fehlen formaler Qualifikationen, die sie als Fachkräfte auszeichnen würden, ist. Die Flüchtlinge müssten sich also entweder durch eine Berufsausbildung (formal) qualifizieren oder ungelernte Arbeiten im Handwerk vollführen. Nach einer Studie der OECD (vgl. Wiarda 2015), erreichen aber 65% der Syrer und 59% der Albaner in ihrer schulischen Ausbildung nicht einmal die Grundkompetenzen die ein weiteres Lernen ermöglichen.

 

Aktuell schwanken die Zahlen über die Quote ungelernter Arbeiter unter den Beschäftigten von Handwerksbetrieben zwischen 12,3% (vgl. Ifh Göttingen 2008) und 16,2% bzw. 9,6% (letztere Zahl ohne das Handwerk der Gebäudereiniger) (vgl. Haverkamp/Gelzer 2016, S. 6). Die Zahl ungelernter Arbeiter geht im Handwerk jedoch zurück (vgl. Ifh Göttingen 2008). Ein Mangel an ungelernten Arbeitern im Handwerk ist aktuell nicht ersichtlich und wird auch nicht prognostiziert.

 

Es bleibt also die Möglichkeit für die Flüchtlinge, welche die Grundkompetenzen erworben haben, sich durch eine Ausbildung weiter zu qualifizieren und am Arbeitsmarkt zu partizipie-ren. Das Institut für deutsche Wirtschaft hat schon bei dem von ihm prognostizierten MINT-Fachkräftemangel empfohlen „mehr junge Menschen aus dem Ausland für eine berufliche Ausbildung in Deutschland zu gewinnen“ (von Borstel 2014). Diese Empfehlung könnte auch zur Behebung des Lehrlings- und somit später auch des Fachkräftemangels in deutschen Handwerksbetrieben sinnvoll sein (vgl. Schlagbauer 2015, S. 5ff). Andererseits könnte das Interesse von Flüchtlingen an einer Ausbildung nicht besonders hoch sein, da damit meist ein geringes Ausbildungsgehalt einhergeht und die Flüchtlinge oft noch Schulden (z.B. bei ihren Schleppern) abbezahlen (vgl. Moritz/ Zierz 2017) bzw. ihre Familien im In- und/oder Ausland versorgen müssen (vgl. Lahner 2017, S. 11).

 

Empirisch betrachtet scheinen die Handwerksbetriebe das Ausbilden von zukünftigen Fach-kräften als eine Möglichkeit erkannt zu haben um dem Fachkräftemangel in ihrem Betrieb entgegen zu wirken. Aktuelle Umfragen zeigen, dass Handwerksbetriebe im Zeitraum von 2001 bis 2007 kontinuierlich mehr Lehrlinge beschäftigt haben. Während 2001 nur 8,7% der in Handwerksbetrieben Beschäftigten Lehrlinge gewesen sind, waren es 2007 schon 12,1%. In besagtem Zeitraum stieg auch die Anzahl der Betriebe die ausbildeten von 42,4% auf 47,2% (vgl. Ifh Göttingen 2008). Ob diese steigenden Trends auch bis heute angehalten ha-ben ist dabei jedoch unklar. In jedem Fall ist aber die Zahl der nicht besetzten Ausbildungs-plätze gestiegen (vgl. Weiss 2016, S. 2), was auf ein wachsendes Interesse an Lehrlingen hindeuten könnte. Allgemein ist bei vielen Handwerksbetrieben die Ausbildung von Lehrlin-gen in ihrem eigenen Betrieb stark mit ihrem betrieblichen Selbstverständnis verknüpft (vgl. Kucera 2011 S. 205ff). „Die Ausbildungsbeteiligung der Handwerksbetriebe ist im gesamt-wirtschaftlichen Vergleich als hoch zu bezeichnen“ (Haverkamp/ Gelzer 2016, S. 3). 13,7% aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten waren 2013 in Handwerksbetrieben beschäf-tigt, während gleichzeitig ganze 27,4% aller Auszubildenden dort unter Vertrag waren (vgl. Haverkamp/ Gelzer 2016, S. 3f). Empirisch zeigt sich eine Korrelation der Größe des Hand werksbetriebes mit der Wahrscheinlichkeit, dass dieser ausbildet. Große Handwerksbetriebe bilden demnach mit einer Wahrscheinlichkeit von fast 90% aus (vgl. Ifh Göttingen 2008).

 

Im Handwerk gab es 2013 233.682 registrierte Ausbilder und 381.387 Auszubildende (vgl. Haverkamp/ Gelzer 2016, S. 4), was eine Quote von 1,63 Auszubildenden pro Ausbilder machte. Durch die Möglichkeit, dass sich ein Ausbilder auf nur wenige Auszubildende kon-zentrieren muss, kann er sein Wissen gezielter externalisieren. So kann die sekundäre Sozi-alisation in Handwerksberufen intensiver sein als in Ausbildungen in denen ein Ausbilder mehr Auszubildende betreuen muss. Dies könnte ggf. ein weiterer Vorteil der Arbeitsintegra-tion in das Handwerk sein, wenn gesellschaftliche Teilhabe als das übergeordnete Ziel ver-standen werden soll. Denn bei wenigen Auszubildenden kann der Ausbilder gebündelter versuchen neues Wissen „in Relevanzstrukturen ein(zubauen), die in der >>vertrauten<< Welt schon bestehen“ (Berger/ Luckmann 1980, S. 154). Eine Schwierigkeit könnte es aber sein, dass die „vertraute“ Welt der primären Sozialisation des Ausbilders nicht mit der des neuen Migranten übereinstimmt. Dennoch hat der Ausbilder bei einer kleineren Auszubilden-den Zahl bessere Chancen Schnittmengen zu finden, als bei einer höheren.

 

Schon in der Vergangenheit bildeten Handwerksbetriebe vermehrt Menschen mit Migrati-onshintergrund aus und erbrachten so eine besondere Integrationsleistung (vgl. Runst 2016; vgl. Thomä 2016, S. 5ff.). Der Anteil von Ausländern an neu eingestellten Auszubildenden beträgt in Handwerksbetrieben 8,3% wohingegen dieser im gesamt deutschen Durchschnitt bei 7% liegt (vgl. Haverkamp/ Gelzer 2016, S. 5).

 

Im Zuge der Digitalisierung werden Handwerkstätigkeiten jedoch anspruchsvoller (vgl. Bonin et al 2015). Hammermann und Stettis (2016) sprechen dabei davon, dass vor allem die Er-fahrungskompetenzen, entgegen einiger Prognosen, wichtiger werden. Diese müssten Handwerker ohnehin im Betrieb erwerben und sie setzen keine höhere schulische Vorbil-dung voraus. Autor (2015) stellte die These auf, dass im Zuge der Digitalisierung vor allem die Nachfrage an akademischen Berufen wachse und begründete dies mit steigenden Bil-dungsrenditen in diesem Bereich. Das Lohnniveau von Technikern und Meistern ist im Ver-gleich zu dem der Akademiker jedoch stabil (vgl. Anger et al 2010), was nach der These Au-tors auch zu einer erhöhten Nachfrage an Handwerkern mit Fort- und Weiterbildung spre-chen würde. Tatsächlich besitzen Handwerker mit Fort- und Weiterbildung eine gleiche bis bessere Chance auf dem Arbeitsmarkt als Akademiker (ebd). Die Arbeitslosigkeit unter Handwerkern mit Fortbildungen liegt bei 2% wohingegen die unter Akademikern bei 2,6% liegt (vgl. Bußmann et al 2016). Sollten es Flüchtlinge also schaffen nach ihrer Ausbildung im handwerklichen Bereich auch eine Fort- und/oder Weiterbildung zu absolvieren, können sie mit einer sicheren Integration in den Arbeitsmarkt rechnen.

 

Andererseits zeigt die Auswertung eines Pilotprojekts zur Integration von Flüchtlingen in Handwerksbetriebe, dass viele Flüchtlinge die am Projekt teilgenommen haben, trotz einer ex-ante Selektion nach Qualifikationen und zusätzlicher sozialpädagogischer Betreuung, neben sprachlichen Problemen auch Probleme mit dem Inhalt des in den Berufsschulen vermittelten Wissens gehabt haben (vgl. Lahner 2017, S. 10). Außerdem besitzen viele Flüchtlinge Familien im In- und/oder Ausland die sie versorgen müssen (vgl. Lahner 2017, S. 11). Vor diesem Hintergrund ist es fraglich ob eine Fort- und Weiterbildung, die zum einen höhere Kompetenzen voraussetzt und zum anderen zumeist mit einer erhöhten finanziellen und zeitlichen Belastung einhergeht, für eine größere Zahl der Flüchtlinge in Frage kommen könnte.

 

Lahner (2017) berichtet von einem Projekt der Bundesagentur für Arbeit, welches „seit An-fang 2014 (versucht) bundesweit 800 Asylbewerber in Ausbildung und Arbeit zu bringen. Bis September 2015 waren nach Berichten eines Vertreters der BA gerade einmal 46 Personen in Arbeit und lediglich 13 (!) Flüchtlinge erfolgreich in Ausbildung gebracht worden“ (S. 12). Durch eine „gezielte ex-ante-Selektion und damit Positivauswahl (der teilnehmenden Flücht-linge) sowie einer umfassenden Betreuung weit über die Sprachbeschulung und Vermittlung hinaus“ (ebd.) konnte in dem von Lahner begutachteten Projekt hingegen eine Ausbildungs-lösungsquote von lediglich 11% über einen Zeitraum vom 01.07.2015 bzw. 12.10.2015 bis zum 30.06.2016 verzeichnet werden (ebd). Kritisch muss hierbei jedoch betrachtet werden, dass bei dieser Zahl nur die Flüchtlinge erfasst worden sind, die in dem Pilotprojekt, das am 01.07.2015 bzw. am 12.10.2015 begann und Ende 2015 endete, beteiligt waren und in das Folgeprojekt übernommen worden sind, dass schließlich am 30.06.2016 ausgewertet wurde. Bezüglich des Folgeprojekts ist darauf hinzuweisen, dass „die Teilnehmergruppe [...] nicht identisch“ (ebd.) mit der des Pilotprojekts war.

 

Betrachtet man die Erwartungen, die Betriebe an Flüchtlinge haben könnten, so zeigt sich, dass ein wichtiges Kriterium ein sicherer und geklärter Aufenthaltsstatus der Flüchtlinge ist. „Erfahrungswerte, Mutmaßungen oder hohe Wahrscheinlichkeiten sind für die Handwerksbe-triebe nicht ausreichend“ (Lahner 2017, S. 4). Zu den unproblematischen Aufenthaltsstatus zählt eine Aufenthaltserlaubnis, welche durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge anerkannte Flüchtlinge erhalten sowie seit dem Integrationsgesetz vom 31.07.2016 eine Duldung, welche abgelehnte Asylbewerber erhalten können, die aus nicht sicheren Her-kunftsländern kommen (vgl. Lahner 2017, S.4f).

 

Die Erwartungen an die Qualifikation der Flüchtlinge könnte aus dem Wissen, was in dem öffentlichen Diskurs vorherrscht jedoch sehr durchmischt sein. Auf der einen Seite finden sich in dem Diskurs über die Arbeitskraft von Flüchtlingen Aussagen wie: „Kaum einer (ein Flüchtling) hält lange durch. Meist ist nach dem zweiten Tag Schluss. Entweder kommen sie

 

danach gar nicht mehr. Oder sie haben irgendwelche Ausreden.“ (Moritz/ Zierz 2017), „90 Prozent der Flüchtlinge brechen ihre Ausbildung im ersten Halbjahr ab. Davon wiederum 90 Prozent sind schon im ersten Monat wieder weg“ (ebd.) oder das 70% der Flüchtlinge aus Syrien oder dem Irak ihre Ausbildung innerhalb eines Jahres auflösten (vgl. Vetter 2015). Auf der anderen Seite finden sich Aussagen die den Diskurs dahingehend lenken, dass z.B. Af-ghanen im Handwerk als besonders „lernbegierig und zuverlässig“ gelten (vgl. Öchsner 2017). Es wäre nun also denkbar, dass die Erwartungen an Flüchtlinge im Betrieb, z.B. je nach Herkunft des Flüchtlings heterogen sind. Bei der Untersuchung kann hier mit einer Ar-beitsmarktsegmentations Theorie gearbeitet werden, wie beispielsweise die von Bauder (2006).

 

 

Außerdem kann festgestellt werden, „dass die langjährige erfolglose Suche nach (motivierten) Auszubildenden generell die Bereitschaft zur eigenen Öffnung für neue Zielgruppen er-höht hat“ (Lahner 2017, S. 13). Es wäre also denkbar, dass die Handwerksbetriebe keine besonderen Erwartungen an Flüchtlinge in Betrieben haben, da es ihnen mittlerweile als rati-onaler erscheint ihre offenen Stellen überhaupt zu besetzen, sofern die Transformationskos-ten (auf lange Sicht) kleiner sind als der Mehrwert der durch die Arbeit der neuen Arbeitskraft erwirtschaftet wird. Welche Form die Transformationskosten haben muss an der Empirie geprüft werden.

Quellen

Anger, Christina; Plünnecke, Axel und Schmidt, Jörg (2010): Bildungsrenditen in Deutschland - Einflussfaktoren, politische Optionen und volkswirtschaftliche Effekte. IWKöln.

 

Autor, David H. (2015): Why are there still so many jobs? The History and Future of Workplace Automation. In: Journal of Economic Perspectives, 29(3), S. 3-30.

 

Bauder, Harald (2006): Labor movement. How migration regulates labor markets. Oxford, New York, Auckland: Oxford University Press. Online verfügbar unter http://www.loc.gov/catdir/enhancements/fy0638/2005006817-d.html.

 

Baurmann, Jana Gioia; Depenbrock, Moritz; Lobenstein, Caterina (2016): Flüchtlinge – Wo sind sie denn?. In: Die zeit (18.09.2016) Nr. 35.

 

Berger, Peter L.; Luckmann, Thomas (1980): Die gesellschaftliche Konstruktion der Wirklichkeit. Eine Theorie der Wissenssoziologie. 5. Auflage. Frankfurt am Main: Fischer Taschenbuch Verlag (Fischer, 6623).

 

Bonin, Holger; Gregory, Terry und Zierahn, Ulrich (2015): Übertragung der Studie von Frey/Osborne (2013) auf Deutschland. Endbericht. Studie im Auftrag des Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Mannheim.

 

Bundesagentur für Arbeit (2017): Statistik/Arbeitsmarktberichterstattung, Berichte: Arbeitsmarkt kompakt – Fluchtmigration, Nürnberg, Juli 2017

 

Bußmann, Sebastian und Seyda, Susanne (2016): Fachkräfteengpässe in Unternehmen - Berufe mit Aufstiegsfortbildung: Zwischen Fachkräfteengpässen und Digitalisierung. Institut der Deutschen Wirtschaft e.V. (Hrsg.), Köln.

 

Garloff, Alfred (2016): Flüchtlinge auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Labour market effects of migrant integration. In: Wirtschaftsdienst <Heidelberg> 96 (9), S. 690–695. DOI: 10.1007/s10273-016-2035-8 .

 

Hammermann, Andrea und Stettes, Oliver (2016): Qualifikationsbedarf und Qualifizierung - Anforderungen im Zeichen der Digitalisierung. IW policy paper·3/2016, Institut der deutschen Wirtschaft Köln.

 

Haverkamp, Katarzyna ; Gelzer, Anja (2016): Verbleib und Abwanderung aus dem Handwerk. Die Arbeitsmarktmobilität von handwerklichen Nachwuchskräften. Göttinger Beiträge zur Handwerksforschung; 10. Volkswirtschaftliches Institut für Mittelstand und Handwerk an der Universität Göttingen, 2016

 

Ifh Göttingen (2008): Qualifikation der Arbeitskräfte von zentraler Bedeutung für das Handwerk. Online verfügbar unter: http://www.ifh.wiwi.uni-goettingen.de/content/qualifikation-der-arbeitskr%C3%A4fte-von-zentraler-bedeutung-f%C3%BCr-das-handwerk (letzter Zugriff: 30.08.2017)

 

Kucera, Gustav (2011): Handwerkliches Selbstverständnis als Voraussetzung für die Identität des Wirtschaftsbereichs Handwerk. In: Quo vadis Handwerk? : Identität des Handwerks im Wandel. Duderstadt: Mecke, S. 201–215.

 

Lahner, Jörg (2017): Integration von Flüchtlingen durch Ausbildung im Handwerk. Potenziale, Herausforderungen und Erfolgsfaktoren = Labor market integration of refugees - vocational education in the crafts sector. Göttingen: ifh (Göttinger Beiträge zur Handwerksforschung, 14).

 

Mohr, Sabine; Troltsch, Klaus; Gerhards, Christian (2015): Rückzug von Betrieben aus der beruflichen Ausbildung: Gründe und Muster. BIBB Report 4/2015

 

Moritz, Hans; Zierz, Gabi (2017): ERNÜCHTERNDE BILANZ VON HANDWERK UND INDUSTRIE: „Flüchtlinge als Arbeitskräfte bringen nichts“. In: Merkur. Online verfügbar unter:  https://www.merkur.de/lokales/erding/erding-ort28651/ernuechternde-bilanz-von-handwerk-und-industrie-fluechtlinge-als-arbeitskraefte-bringen-nichts-8441908.html (letzter Zurgiff: 30.08.2017)

 

Öchsner, Thomas (2017): Flüchtlinge in Ausbildung: Abschiebung von Azubis empört Firmen. In: Sueddeutsche Zeitung. Unter: Politik. Online verfügbar unter: http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/fluechtlinge-in-ausbildung-abschiebung-von-azubis-empoert-firmen-1.3478012 (letzter Zugriff: 30.08.2017)

 

Samarina, Anna (2017): Arbeitslose Flüchtlinge: Wie zwei Drittel durch die offizielle Statistik fallen. In: Epoch Times. Unter: Politik » Deutschland. Online verfügbar unter: http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/arbeitslose-fluechtlinge-wie-zwei-drittel-durch-die-offizielle-statistik-fallen-a2124840.html (letzter Zugriff: 30.08.2017)

 

Schlagbauer, Georg (2015): Zuwanderung und Fachkräftesicherung im Handwerk – Potenziale und Handlungsbedarf. In: Ifo Schnelldienst 21/2015, 68. Jahrgang, 12 November 2015, S. 5-8

 

Söhn, Janina; Marquardsen, Kai (2017): Erfolgsfaktoren für die Integration von Flüchtlingen. Bonn (Forschungsbericht / Bundesministerium für Arbeit und Soziales, 484). Online verfügbar unter http://www.bmas.de/SharedDocs/Downloads/DE/PDF-Publikationen/Forschungsberichte/fb-484-erfolgsfaktoren-integration-fluechtlinge.pdf?__blob=publicationFile&v=2.

 

Statistik der Bundesagentur für Arbeit (2017): Arbeitsmarkt in Zahlen. Migrations-Monitor Arbeitsmarkt: Personen im Kontext von Fluchtmigration

 

Vetter, Phillipp (2015): Sieben von zehn Flüchtlingen brechen Ausbildung ab. In: Welt. Unter: Wirtschaft. Online verfügbar unter: http://www.welt.de/147608982 (letzter Zugriff: 07.12.2016)

 

von Borstel, Stefan (2014): Deutschland gehen die Meister und Facharbeiter aus. In: Welt. Unter: Wirtschaft. Online verfügbar unter: https://www.welt.de/wirtschaft/article133068300/Deutschland-gehen-die-Meister-und-Facharbeiter-aus.html (Letzter Zugriff: 30.08.2017)

 

Weiss, Peter (2016): Flüchtlingsintegration im Handwerk. Vortrag im Rahmen des Round Table Mittelstand in Berlin, 06.04.2016

 

Wiadra, Jan-Martin (2015): „Zwei Drittel können kaum lesen und schreiben“. Die zeit, 19. November 2015, Nr. 47, S. 81

Kommentar schreiben

Kommentare: 0